Ein Jahr Integrationsausschuss in Kerpen
Seit dem 1. März 2010 gibt es den Integrationsausschuss in Kerpen.
„Er besteht aus 18 Mitgliedern, 16 stimmberechtigte und zwei mit beratender Funktion.
Von den 16 Stimmberechtigten gehören neun dem Rat der Stadt Kerpen an und sieben wurden am 07. Februar 2010, dem landesweiten Tag der Integrationsrats- und -ausschusswahlen, von der zugewanderten Bevölkerung Kerpens gewählt.“ (Quelle: www.kerpen-gelingt-gemeinsam.de)
„Die formalen Möglichkeiten zur Vernetzung des Integrationsausschusses zu Rat, Fraktionen und Ausschüssen sind in § 27 GO NRW sowie in § 12 der Zuständigkeitsordnung des Rates und der Ausschüsse der Stadt Kerpen definiert. Nach der Gemeindeordnung kann sich der Integrationsausschuss grundsätzlich mit allen Themen befassen, die in die Zuständigkeit des Rates der Stadt fallen. (Quelle: Positionspapier des Integrationsausschusses der Stadt Kerpen)
Bisher fanden neun Ausschusssitzungen und drei Arbeitskreissitzungen statt.
In den Ausschusssitzungen wurde abschnittsweise das Integrations- und Migrationskonzept der Stadt Kerpen besprochen und dort am 6. April 2011 verabschiedet.
Der Ausschuss beschloss, einen Handlungsschwerpunkt im Bereich Bildung zu setzen.
Weitere Themen, die erörtert wurden, waren beispielsweise das Quartiersmanagement Buchenhöhe (Stadtteil Horrem) oder die Sozialraumarbeit Sindorf.
Im Arbeitskreis Maastrichter Straße (Stadtteil Kerpen) wurde mit Anwohnern über die Zukunft des Jugendhäuschens an der Maastrichter Straße diskutiert. Schließlich gab der Integrationsausschuss eine Beschlussempfehlung an den Jugendhilfeausschuss, das desolate Jugendhäuschen abzureißen.
An den Haupt- und Finanzausschuss erging der Auftrag zu prüfen, was mit dem Objekt Maastrichter Straße 5 und 7 geschehen solle.
Gefördert wurde die Arbeit des Ausschusses auch mit KOMM-IN-Projekten des Landes. In verschiedenen Workshops wurde die Arbeit des Integrationsausschusses vom Imap-Institut begleitet.
Neu hinzugekommen ist eine Vernetzung der verschiedenen Integrationsgremien des Rhein-Erft-Kreises, die sich erstmals in Kerpen am 22. März 2011 trafen.
Der Integrationsausschuss ist als Mitglied der LAGA (Landesintegrationsrat) beigetreten, einem Zusammenschluss verschiedener Íntegrationsgremien des Landes.
Natalie Salmon-Mücke – 04.05.11
Welches Integrationsgremium soll in Kerpen eingerichtet werden?
Erweiterte Fraktionssitzung der Grünen brachte einen interessanten Gedankenaustausch
Am 13. Dezember 2007 fand eine erweiterte Fraktionssitzung der grünen Ratsfraktion statt, bei der ein Gedankenaustausch mit MigrantInnen über das einzurichtenden Migrationsgremium im Zentrum stand. In dem interessanten Gespräch wurde sehr schnell klar, dass das einzurichtende Gremium viele Aufgaben haben wird, um unterschiedliche Gesellschaftsgruppen in Kerpen einander näher zu bringen. Ein ganz offensichtlich noch weitgehend brachliegendes Feld ist die direkte Mitarbeit von Migrantinnen und Migranten in politischen Parteien bzw. in der direkten politischen Arbeit in unserer Kommune. Wenn am 16. Januar 2008 in der Sondersitzung des Sozialausschusses und am 29. Januar 2008 im Stadtrat die Entscheidung über die Form des Gremiums gefallen sein wird, fängt die Arbeit, Interessierte dafür zu gewinnen, erst an. Die grüne Ratsfraktion hat die anwesenden Migranten für die Vorbereitung der Sozialauschusssitzung eingeladen und wird auch weiterhin den Vorbereitungsprozess aktiv mitgestalten.
Jutta Schnütgen-Weber
Tel-Nr. 02273/57135
Natascha Salmon-Mücke
Tel.-Nr. 02273/914279
Donnerstag, 14. April 2011
Sozialraumprojekt Sindorf kooperiert mit Stadt Kerpen
In der Integrationsausschusssitzung am 10. November 2010 wurden endlich Ziel- un
Freitag, 18. Januar 2008
Integrationspolitik in Kerpen kommt voran
Sozialausschuss beschließt Einrichtung eines Integrationsausschusses ab 2009
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Montag, 19. November 2007
Sondersitzung zur Einrichtung eines Integrationsgremiums in der Stadt Kerpen
Antrag für die nächste Sitzung des Ausschusses für Soziales und Integration
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