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Vom 26. bis 28. Januar 2011 besuchte ich zusammen mit Bürgermeisterin Marlies Sieburg, Axel Fell, Wilhelm Dedecke, Manfred Heimann, Friedrich Löhr und Uwe Porschen unsere Partnerstadt Oswiecim. Ebenso waren aus Kerpen Schüler und Lehrer der Gesamtschule anwesend. Am 27., dem Gedenktag, waren im Lager Birkenau der polnische Ministerpräsident Komorowski und unser Bundespräsident Wulf vor Ort.

Im November 2010 waren in Oswiecim Komunalwahlen. Bei einem gemeinsamen Abendessen hatten wir Gelegenheit, einige neue Ratsmitglieder kennzulernen. Der neu gewählte Stadtpräsident Jacek Grosser hatte kurz vor seiner Vereidigung einen Herzinfarkt erlitten. Nun führt der alte Stadtpräsident Janusz Marszalek die Geschäfte weiter.

 

Patrick Kalscheuer

Persönliche Impressionen von einer Reise nach Oswiecim in der Zeit vom 3. - 6. September 2010

Eingang Lager Birkenau

Blick auf das Lager Birkenau – jeder Schornstein entspricht einer Baracke

Die Rampe

Blick auf den ältesten Lagerteil Birkenau

Latrinenbaracke

Schlafbaracke zu Kriegsende – Baracken waren konzipiert als Pferdestall für 80 Pferde

Schlafbaracke jetzt – in jeder Baracke warteten 400 Menschen auf ihre Ermordung

Wachturm, außerhalb des Lagers

Wachturm, innerhalb des Lagers

Lageplan des Lagers Birkenau

Lager Auschwitz (Ausschnitt)

Von links nach rechts: Peter Kunze, Janusz Marszalek und Patrick Kalscheuer vor dem Eingang des Haupthauses des Kinderdorfes in Oświęcim.

Salesianer-Kloster und Schule, Teilansicht

„Mittelalter“ trifft auf Jetztzeit

Persönliche Impressionen von einer Reise nach Oswiecim in der Zeit vom 3. - 6. September 2010

Peter Kunze, Janusz Marszalek und Patrick Kalscheuer vor dem Eingang des Haupthauses des Kinderdorfes in Oświęcim.
Von links nach rechts: Peter Kunze, Janusz Marszalek und Patrick Kalscheuer vor dem Eingang des Haupthauses des Kinderdorfes in Oświęcim.

Am ersten Wochenende im September fand in Oświęcim das dortige traditionelle Stadtfest statt. Wie in jedem Jahr hatte die Stadt Oświęcim auch diesmal wieder die Bürgermeisterin und Stadtverordnete aus ihrer Partnerstadt Kerpen eingeladen. Von den 46 Kerpener Stadtverordneten nahmen in diesem Jahr die beiden GRÜNEN Stadtverordneten Patrick Kalscheuer und Peter Kunze die Einladung der Stadt Oświęcim an und fuhren auf eigene Kosten zu diesem Besuch.

Die Fahrten hin und zurück verliefen ohne besondere Ereignisse. Zu bemerken ist allerdings, dass wir bei unseren Fahrtpausen in den nun auch nicht mehr ganz so neuen Bundesländern, immer auf sehr nette, freundliche und hilfsbereite Menschen getroffen sind.

In Oświęcim wurden wir auf das allerherzlichste vom Stadtpräsidenten Janusz Marszalek und weiteren Ratsmitgliedern empfangen und – so habe ich es jedenfalls empfunden – während unseres Aufenthaltes fast durchgängig vom Stadtpräsidenten persönlich betreut. So haben wir ihn auch bei sich zu Hause besuchen dürfen. Er betreibt zusammen mit seiner Frau ein SOS-Kinderdorf, das aus historischen Gründen allerdings dort so nicht heißen darf, auch wenn es so wie ein SOS-Kinderdorf betrieben wird. Zeitgleich mit uns war übrigens noch eine Gruppe aus Halberstadt am Harz dort zu Besuch. Diese Stadt ist zwar keine Partnerstadt, doch hat eine Privatinitiative zum einen der Stadt Oświęcim Materialien und zum anderen dem genannten Kinderdorf eine große Menge an Kleidung, Spielzeug und anderen Dingen mehr geschenkt. Diese Dinge sind dort mit großer Freude aufgenommen worden.

Wir haben dann noch dem Pater Marian vom Orden der Salesianer in seinem Kloster besucht. Die Salesianer betreiben in Oświęcim unter anderem ein Gymnasium und eine Art von gehobener Berufsschule. Sie bilden insgesamt etwa 900 Schüler aus, etwa 200 beherbergen sie in ihrem Internat. Auch die Salesianer sind von dem Hochwasser, das in diesem Jahr bereits zweimal unter anderem unsere Partnerstadt heftigst heimgesucht hat, stark betroffen. Unsere Partnerstadt war übrigens während der Hochwasserereignisse zweimal von der Außenwelt abgeschnitten. Beim ersten Mal kam drei Tage lang niemand nach Oświęcim hinein oder heraus, beim zweiten Mal war es immer noch ein Tag, an dem nichts mehr ging. Als die „Halberstädter“ hiervon erfahren haben, haben sie sich sogleich zu der bereits erwähnten Hilfsaktion entschlossen. Hier in Kerpen war die Schwere des Hochwassers in Oświęcim bis dato nie ein wirkliches Thema gewesen. Warum?

Natürlich haben wir, auf meinen ausdrücklichen Wunsch, auch die Lager Auschwitz I und Birkenau (Auschwitz II) besucht. Zwar kannte ich im Prinzip alles, was ich dort gesehen habe, bereits aus Büchern, Filmen und ähnlichem, doch wenn man all diese Bilder als Realität erlebt, ist der Eindruck ein deutlich stärkerer. Ich meine, dass mindestens alle Schüler aller zehnten Klassen einmal dort gewesen sein müssten!

Am Sonntag ist dann noch eine Gruppe aus Kerpen und St. Vith, mit dem Städtepartnerschaftsbeauftragten von Kerpen an der Spitze, in Oświęcim angekommen. Die Gruppe aus St. Vith wurde von ihrem Bürgermeister Christian Krings angeführt. Am Sonntagabend gab es einen Empfang für die Kerpener und die St. Vither im Stadtschloss von Oświęcim. Im Rahmen dieses Empfanges haben der Bürgermeister von St. Vith und sein Städtebeauftragter dem Stadtpräsidenten von Oświęcim sowie dem Rat der Stadt diverse Geschenke aus St. Vith überbracht.

Peter Kunze

Besuch unserer Partnerstadt Oswiecim anlässlich des 65. Jahrestages der Befreiung der beiden Konzentrationslager Auschwitz und Birkenau

Von links nach rechts: Friedrich Löhr, Wilhelm Dedecke, Wilfried Adach und Patrick Kalscheuer.
Von links nach rechts: Friedrich Löhr, Wilhelm Dedecke, Wilfried Adach und Patrick Kalscheuer.

Vom 24. bis 28. Januar 2010 besuchte ich zusammen mit Friedrich Löhr, Wilfried Adach und Wilhelm Dedecke unsere Partnerstadt Oswiecim. Anlass war der 65. Jahrestag der Befreiung der Lager Ausschwitz und Birkenau durch die Rote Armee.

Zu diesem Jahrestag war sehr viel Prominenz erschienen. Unter anderen waren der Polnische Präsident Tusk und der Israelische Premier Netanjahu vor Ort.

Die Sicherheitsbestimmungen waren extrem. Drei Stunden vor Beginn der Gedenkveranstaltung im Vernichtungslager Birkenau gab es nur noch Zutritt mit einem besonderen Ausweis.

Während unseres Aufenthalts besuchten wir die Stadt Krakau und ein Wintersportgebiet in den Beskiden. Außerdem wurden wir vom Stadtpräsidenten Marszalek im Rathaus empfangen.


Ein Bericht von Patrick Kalscheuer

Besuch unserer Partnerstadt Oswiecim anlässlich des 64. Jahrestages der Befreiung der beiden Konzentrationslager Auschwitz und Birkenau

Von links nach rechts: Kazimierz Piechowski, Patrick Kalscheuer, Wladyslaw Szepelak und Dr. Mathias Gleitze Schulleiter aus Hannover
Von links nach rechts: Kazimierz Piechowski, Patrick Kalscheuer, Wladyslaw Szepelak und Dr. Mathias Gleitze Schulleiter aus Hannover

Vom 25. bis 28. Januar 2009 besuchte ich zusammen mit Hildegard Diekhans, Friedrich Löhr, Wolfgang Westerschulze, Wilfried Adach, Wolfgang Scharping, Dieter Follmann, Thadäus Schrötter und Schülern der Kerpener Gesamtschule Oswiecim. Am 27. Januar, dem Tag der Lagerbefreiung, wurde an verschiedenen Mahnmalen und in den beiden Konzentrationslagern Kränze niedergelegt. Hierbei trafen wir auch die beiden Überlebenden auf dem Foto.
Herrn Kazimierz Piechowoski gelang ein wirkliches Husarenstück. Im Sommer 1942 flüchtete er zusammen mit 3 anderen Insassen aus dem Stammlager Auschwitz. Verkleidet in SS-Uniformen und mit dem Wagen des Lagerkommandanten verließen Sie unerkannt das Lager. Der jetzt 90 Jährige lacht heute noch, wenn er davon erzählt. Alle vier konnten bis Kriegsende untertauchen.

Eine große Gedenkfeier fand im Stanislaw-Konarski-Lyzeum statt. Anwesend waren viele Vertreter ausländischer Botschaften, auch Israels Botschafter in Polen und Vertreter des israelischen Parlaments.
Auf unserem Besuchsprogramm stand auch der Besuch einer Ausstellung des Friedenshügels, der in Oswiecim gebaut werden soll. Stadtpräsident Janus Marszalek führte durch die Ausstellung, die bis vor einigen Tagen noch im Europarlament Brüssel zu sehen war.
Wie immer wurden wir in unserer Partnerstadt bestens betreut, diesmal durch Monika Szymenczko, die neu in der Verwaltung von Oswiecim ist.

Ein Bericht von Patrick Kalscheuer

 

63. Jahrestag der Lagerbefreiung von Auschwitz

Vom 25. bis 28. Januar 2008 hatte ich die Gelegenheit, unsere Partnerstadt Oswiecim zu besuchen. Am Sonntag, dem 27. Januar 2008, war der 63. Jahrestag der Lagerbefreiung von Auschwitz durch die Rote Armee. Die Gedenkfeierlichkeiten im Lager Auschwitz-Birkenau standen unter dem Zeichen der Familien, die dort auseinander gerissen wurden. Trotz der Kälte und des schlechten Wetters waren Hunderte Menschen ins Lager gekommen. Ebenso fanden and diesem Tag mehrere Kranzniederlegungen auf Friedhöfen und an Mahnmalen statt.
Die Gastfreundschaft unserer polnischen Freunde kann nur als sehr lobenswert beschrieben werden. Wojciech Parcer von der Stadtverwaltung Oswiecim stand uns während unseres Aufenthalts immer zur Verfügung. Wir besichtigten in Oswiecim eine betriebliche Bildungseinrichtung und das Salzbergwerk in Wieliczka, eine der größten Attraktionen in Polen. Ein gemeinsames Abendessen mit Stadtpräsident Janusz Marszalek und dem Vorsitzenden des Rates Piotr Kucka standen ebenfalls auf dem Programm. Die weiteren Teilnehmer der Reise waren Wolfgang Westerschulze, Wilfried Adach, Axel Fell, Wolfgang Scharping und David Held.

Ein Bericht von Patrick Kalscheuer

 

Besuch auf Einladung des Stadtpräsidenten von Oswiecim in der Zeit vom 25. bis 28. Januar 2007 anl. des 62. Jahrestages der Lagerbefreiung

Vom 25. bis zum 28. Januar 2007 hatte ich die Gelegenheit zu einem Besuch in unserer Partnerstadt Oswiecim. Anlass war eine Einladung des Stadtpräsidenten Herrn Marszalka zum 62. Jahrestag der Lagerbefreiung. Weitere Teilnehmer dieser Reise waren Bürgermeisterin Marlies Sieburg und die Stadtverordneten Axel Fell, Uwe Porschen und Karl-Heinz Utzerath.

Freitags besichtigten wir die Konzentrationslager Ausschwitz und Ausschwitz-Birkenau. Was man dort zu sehen bekommt, lässt sich kaum in Worte fassen. Sollte jemand die Gelegenheit haben diese Orte zu besuchen, sollte er es auf jeden Fall tun. Erst dann kann man mitreden. Berichte und Filme mögen sehr lehrreich sein, die Wirklichkeit ist schwierig zu beschreiben.

Am Samstag, 27.01.2007, war der 62. Jahrestag der Lagerbefreiung durch die Rote Armee. An verschiedenen Mahnmalen fanden Kranzniederlegungen statt, wir nahmen an einem Gedenkgottesdienst teil und am Abend fand die letzte Ehrung im Lager Birkenau statt. Hier trafen wir mehrere Zeitzeugen, der Älteste von ihnen war 90 Jahre alt.

Am Sonntag vor der Heimreise besichtigten wir noch die Innenstadt von Krakau, Stadt der 100 Kirchen.

Stadtpräsident Marszalek war ein sehr guter Gastgeber. Er und seine Mitarbeiter hatten ein perfektes Programm für die Tage zusammengestellt. Ihre Gastfreundschaft kann nur als absolut lobenswert bezeichnet werden. Sollte sich für mich die Gelegenheit ergeben noch mal Oswiecim zu besuchen, so werde ich diese wahrnehmen.

 

Bericht von Patrick Kalscheuer

 

Umsiedlung Manheim

Liebe Manheimer Bürgerinnen,
liebe Manheimer Bürger,

die intensive und konstruktive Beratung des Haupt- und Finanzausschusses am 13. Juni 2006 mit Manheimer Bürgerinnen und Bürgern ist für uns ein Teil gelebter Demokratie.

Die grüne Ratsfraktion hat Impulse für die Beratung gesetzt und an der Beschlussfassung intensiv mitgewirkt. Auch in der Zukunft werden wir uns für eine zielführende und bürgernahe Diskussion einsetzen. Die Sondersitzung des Planungsausschusses in Manheim am 24.August 2006 ist für uns ein erster und wichtiger Schritt zur gemeinsamen Begleitung des Umsiedlungsprozesses.

Wir begrüßen, dass schon bis Ende 2006 ein von allen Manheimer Bürgerinnen und Bürgern gewählter Bürgerbeirat seine Arbeit aufnehmen und bei allen Fragen zur Umsiedlung aktiv mitgestalten kann. Die Verwaltung wurde von allen Parteien beauftragt, diese Wahl während der Sommerferien vorzubereiten.

Wir treten dafür ein, dass weder Stadtverordnete noch mit der Umsiedlung befasste Mitarbeiter der Verwaltung das passive Wahlrecht ausüben können.

Wir lehnen es ab, dass ein so wichtiges Thema wie die Umsiedlung in ein parteipolitisches Gezänk gerät. Das dient weder Ihnen als Betroffenen noch der gesamten Stadt.

Auf unseren Antrag hin tagt der Arbeitskreis Manheim ab sofort öffentlich. Die nächste Sitzung des Arbeitskreises ist für den 17. August 2006 geplant. Den Ort entnehmen Sie bitte der Presse.

Ihre Grüne Ratsfraktion

 

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an:

Jutta Schnütgen-Weber
(Fraktionsvorsitzende)
Tel.: 0 22 73 / 5 71 35

Werner Post
(AK Manheim)
Tel.: 0 22 37 / 92 51 22

Friedrich Knorpp
(stv. Fraktionsvorsitzender, Mitglied Planungsausschuss)
Tel.:0 22 37 / 97 22 15

 



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