Vier Kerpener Grüne folgten dem Aufruf von Oliver Krischer, grüner Bundestagsabgeordneter und energiepolitischer Sprecher der Fraktion.
Bei strahlendem, wenn auch ziemlich kaltem Wetter startete die Demonstration gegen 14 Uhr mit dem Ziel Haupteingang des Forschungszentrums Jülich. Petra Fillinger, Peter Kunze, Silvia Roggendorf und Jutta Schnütgen-Weber waren ein - wenn auch kleiner - Teil von rund 600 Demonstranten. BUND, attac, verschiedene Bürgerinitiativen, Grüne aus zahlreichen Stadtverbänden, die Grüne Jugend wie auch einige Linke nahmen an dem Protestmarsch gegen die Castortransporte aber auch ganz allgemein die Laufzeitverlängerung der AKWs teil. In seiner Abschlussrede brachte Oliver Krischer seine Freude darüber zum Ausdruck, wie gut die Vernetzung der aktiven Gruppen funktioniert. Grünes Ziel muss die Abkehr der Energiepolitik von schwarz-gelb sein. Weder die Endlagerungsfrage ist gelöst noch die Frage einer sicheren Zwischenlagerung. Ahaus kann keine Lösung für eine Zwischenlagerung sein, das hoben auch die anwesenden Vertreter der Bürgerinitiative aus Gronau hervor.
Einhellige Meinung der Kerpener Grünen war, dass es sich gelohnt hat, an der Demonstration mitzuwirken. Es sollte nicht die letzte gewesen sein!
