Gemeinsam mit den Dürener und Kölner Grünen fuhren Petra Fillinger und Natascha Salmon-Mücke auf Einladung von Oliver Krischer zum AKW in Tihange, um dort gegen den Betrieb des AKW zu demonstrieren. Das AKW liegt nur 60 km von der deutschen Grenze entfernt und wird vom belgischen Konzern Electrabel betrieben. Neben dem Kernkraftwerk Doel ist es eines von zwei in Betrieb befindlichen Kernkraftwerken Belgiens.
Es besteht aus drei Blöcken mit Druckwasserreaktoren mit einer Leistung von knapp über 3000 MW. Block 1 ist seit 1975 in Betrieb, Block 2 ist 1982 gebaut und Block 3 wurde 1985 fertiggestellt. Die Region um Tihange ist eines der aktivsten Erdbebengebiete nördlich der Alpen und schon von daher besonders gefährdet (Quelle und weitere Informationen)
Viele Umweltgruppen und Parteien aus Belgien, Holland und Deutschland setzten dort ein starkes Zeichen gegen Atomkraft.
Insgesamt 2000 Menschen kamen zusammen, um direkt vor dem AKW zu demonstrieren. (Ein Marsch durch das Stadtzentrum von Huy war leider verboten worden). Bei der Abschlußkundgebung erinnerte der japanische Anti-Atom-Aktivist Tomoyuki Takada an die Ereignisse um Fukushima und mahnte an, eine internationale Gegenbewegung zu Atomkraft zu schaffen.
Blumenwiesen für das Marienfeld
Eine Umweltausschusssitzung der besonderen Art gab es am 13.September 2011 im Marienfeld. Unter der Anleitung von Herrn Chmela (Biologische Station Bonn) und Herrn Dr. Arnold (NABU) säten die ca. 25 Freiwilligen 3 verschiedene Saatmischungen auf Flächen am südlichen Rand des Gebietes rund um den Boisdorfer See. Fast alle Fraktionen im Stadtrat waren vertreten, Mitglieder des NABU (Ortsgruppe Kerpen), Verwaltungsmitarbeiter und weitere Bürger/innen, die der Bitte gefolgt waren, bei der Aussaat zu helfen. Für die Grünen waren vor Ort: Gero Donner, Patrick Kalscheuer, Peter Kunze und Jutta Schnütgen-Weber als Umweltausschussvorsitzende.
Die Aktion wurde möglich, weil die Stadt Kerpen Wald verkaufen musste aufgrund der Landkäufe von RWE rund um den Tagebau Hambach. Schweren Herzens stimmte der Umweltausschuss dem Verkauf der Waldfläche im FFH-Gebiet Dickbusch zu, legte aber fest, dass der Erlös ausschließlich ökologischen Maßnahmen dient. So wurde die Idee geboren, ca. 10 ha Ackerfläche zu Blumenwiesen umzugestalten. Ein Projekt, um die biologische Vielfalt zu erhöhen, denn gerade Blumenwiesen sind eine Rarität in unserem Stadtgebiet.
Natürlich wird der Ausschuss auch die weitere Entwicklung der Wiesen im Auge behalten und insbesondere in der Startphase unerwünschte Entwicklungen versuchen zu verhindern. An dieser Stelle werden wir immer wieder von der Entwicklung der Wiesen berichten und hoffen, dass die Kerpener Bürger/innen schon bald herrlich blühende Flächen genießen können.
Jutta Schnütgen-Weber
Kerpener Grüne auf der Anti-AKW-Demo in Bonn am 29. Mai 2011
Eine gelungene Aktion war die Teilnahme einer Abordnung der Kerpener Grünen auf der Anti-AKW-Demo in Bonn am 29.Mai 2011. Nach einem eher verhaltenen Start am Kaiserplatz war ein erster Höhepunkt die einstündige Sitz- und Stehblockade auf der Bonner Kennedybrücke, um ein deutliches Zeichen gegen die „Brückentechnologie“ Kernkraft zu setzen. Flagge im wahrsten Sinne vor Ort zeigten Peter Kunze, Uli Meyer-Steinhaus, Jutta Schnütgen-Weber, Natascha Salmon-Mücke und Petra Fillinger. Ca. 7500 Menschen hatten den Weg nach Bonn gefunden, um gemeinsam für einen schnellen Ausstieg aus der Kernenergienutzung zu demonstrieren. Zusammen mit 20 weiteren Städten in Deutschland ein machtvolles Signal an die Merkeltruppe, keine Schritte rückwärts mehr zu machen. Auf dem Münsterplatz gab es bewegende Grußworte von Japaner NGO-Gruppen und den japanischen Grünen, die vor Ort immer noch einen schweren Stand haben. Die Band Brings war dann der gelungene Abschluss eines Demonstrationstages. Die nächste Demo kommt bestimmt. Jeder ist herzlich eingeladen, bei einer nächsten Aktion mit uns zu gehen. Schauen Sie auf unsere homepage!
15 gute Gründe für ein Engagement bei den Kerpener GRÜNEN
Wir setzen uns ein für
mehr Attraktivität unserer Ortszentren
einen verlässlichen Landschafts- und Naturschutz
die Förderung erneuerbarer Energien Stichwort „Klimaschutzstadt Kerpen“
eine sozial gerechte Familienpolitik
einen starken Integrationsausschuss
eine chancengerechte Bildungspolitik
die Förderung des Fahrradverkehrs
eine aktive Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern bei politischen Entscheidungen
eine nachhaltige Finanzpolitik
eine transparente Politik
die Einführung von Stadtbuslinien
den Schutz städtischen Waldes
die Ausweisung gentechnik-freier Zonen
die Verlegung von „Stolpersteinen“
die Verhinderung weiterer Braunkohle-Tagebaue


